Aufgrund der hohen Nachfrage in den vergangenen Jahren haben wir Workshops konzipiert, die je nach Zielgruppe Wissen und Frageräume bzw. Reflektion und Handlungsoptionen einer intersektionalen Sexualpädagogik in den Fokus nehmen. Es gibt wenige Themen die so aufgeladen und emotionsbesetzt sind wie Sexualität. Gerade wegen der Fülle an Informationen, die vor allem Kindern und Jugendlichen begegnet ist es uns ein Anliegen, dies altersentsprechend verständlich und einordbar zu machen. In unserem Workshopkonzept, welches sich an Kinder und Jugendliche richtet, geht es deshalb vorrangig darum, Kinder und Jugendliche dazu zu befähigen über ihren Körper sprechen zu können und Dinge die mit ihren Körpern passieren besprechbar zu machen. Durch das ‚Besprechbar-machen‘ soll es Kindern und Jugendlichen leichter fallen Grenzen zu setzen und zum Beispiel sexuelle Ausbeutung vorzubeugen.
Jugendliche die bereits in der Pubertät sind, sollen durch unser Angebot dabei unterstützt werden die Flut an Informationen über Sexualität vor allem in Verbindung mit Geschlechtsidentität und Geschlechterrollen zu reflektieren und Fragen zu formulieren. Auch der sehr niedrigschwellige Zugang zu Pornographie und den dadurch vermittelten Bildern soll aufgefangen und bearbeitet werden. Sexualpädagogische Workshops für Lehrkräfte und pädagogisches Fachpersonal hingegen, sind vor allem ein Reflektionsraum, in dem die Teilnehmenden ihre eigene Prägung hinsichtlich der Thematik sowie Wert- und Moralvorstellungen näher beleuchten sollen, die für eine diskriminierungssensible Vermittlung von sexualpädagogischen Inhalten förderlich bzw. hinderlich sein können. Unabhängig von der Zielgruppe mit welcher wir arbeiten ist es uns ein Anliegen, die Verknüpfung von Sexualität und verschiedenen Machtlinien genau zu betrachten und normative Assoziationsketten zu durchbrechen, um gruppenspezifische Annahmen über Sexualität aus der pädagogischen Praxis zu verbannen.

Unser Angebot umfasst Workshops, Weiterbildungen und Beratungsgespräche für Kinder und Jugendliche (auch in Gruppen: Schulklassen, offene Gruppen), Lehrkräfte, pädagogisches Personal und Eltern.

Ansprechperson: Senami Zodehougan

senami@i-paed-berlin.de