Es regnet? Kaum Urlaubspläne? Insgesamt zu wenig Input? Du hättest Lust darauf, dich und deine pädagogische Arbeit weiterzubilden und zu reflektieren?

Dann mach mit bei der I-PÄD SUMMERSCHOOL für PÄDAGOGISCHE FACHKRÄFTE AUS BERLIN

I-Päd bietet im Juli mehrere online-Workshops an! Es wird eine Mischung aus Einführungs- und Vertiefungsworkshops! Und Workshops mit Themenschwerpunkten sind auch dabei!

Die Workshops richten sich zum Teil an unterschiedliche Zielgruppen oder unterschiedliche "Levels" (Einführung/Vertiefung)! Bitte daher die Infos zu den einzelnen Workshops genau lesen!

PROGRAMM

7. Juli 2020, 11 - 14:30 Uhr Einführung in die intersektionale Pädagogik und Antidiskriminierung

Zielgruppe: für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte

Inhalt: Online - Einführungsworkshop in die Intersektionale Pädagogik. Wir beschäftigen uns mit dem Konzept der Intersektionalität und sensibilisieren für ungleiche Chancen, Diskriminierungen und Privilegien innerhalb der pädagogischen Praxis. Wir wollen zu einem kritisch-reflexiven Umgang mit eigenen (pädagogischen) Handlungen, Normen und Regeln motivieren.

10. Juli 2020: 10:00 - 13:30 Vertiefung - Empowerment und Unterstützung für Kinder und Jugendliche, die Diskriminierung und gesellschaftliche Ausschlüsse erleben - aber wie?

Zielgruppe: Pädagog_innen, welche sich derzeit in der praktischen Arbeit befinden und bereits Vorerfahrungen oder Vorkenntnisse mit den Themen Intersektionalität, Diskriminierung und gesellschaftlichen Machtverhältnissen und deren Auswirkung auf die pädagogische Arbeit haben. Dies Workshop richtet sich explizit nicht an Lehrkräfte.

Inhalt: Wir möchten uns in diesem online-Workshop mit der Frage beschäftigen, wie wir als Pädagog_innen Kinder und Jugendliche unterstützen und empowern können, die Diskriminierung und gesellschaftliche Ausschlüsse erleben.

14. Juli 2020, 11:00 - 15:00 Queering Theirstory

Zielgruppe: Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte

Inhalt: Einführung in die Begrifflichkeiten und Geschichte rund um Queer und LGBTI+. Reise durch eine queere, intersektionale Geschichte von queeren Personen und Ereignissen, über die mensch sonst nicht so oft erfährt!

15. Juli 2020, 14:00 - 17:30 Uhr Einführung in die intersektionale Pädagogik und Antidiskriminierung

Zielgruppe: für alle Lehrkräfte und pädagoische Fachkräfte

Inhalt: Online - Einführungsworkshop in die Intersektionale Pädagogik. Wir beschäftigen uns mit dem Konzept der Intersektionalität und sensibilisieren für ungleiche Chancen, Diskriminierungen und Privilegien innerhalb der pädagogischen Praxis. Wir wollen zu einem kritisch-reflexiven Umgang mit eigenen (pädagogischen) Handlungen, Normen und Regeln motivieren.

20. Juli 2020, 15:00 - 18:00 Uhr Einführung in die Intersektionale Sexualpädagogik

Zielgruppe: für pädagoische Fachkräfte

Inhalt: alles rund um intersektionale Sexualpädagogik, Selbstreflexion, Präsentation(en) in der SexPäd

23. Juli 2020, 10:00 - 13:30 Einführung in die intersektionale Pädagogik und Antidiskriminierung

Zielgruppe: (angehende) Pädagog_innen, welche sich derzeit in der praktischen Arbeit befinden

Inhalt: Online - Einführungsworkshop in die Intersektionale Pädagogik. Wir beschäftigen uns mit dem Konzept der Intersektionalität und sensibilisieren für ungleiche Chancen, Diskriminierungen und Privilegien innerhalb der pädagogischen Praxis. Wir wollen zu einem kritisch-reflexiven Umgang mit eigenen (pädagogischen) Handlungen, Normen und Regeln motivieren.

27. Juli 2020, 15:00 - 18:00 Alleine gegen die Struktur?

Zielgruppe: Lehrkräfte oder pädagogische Fachkräfte, die in ihren Einrichtungen/Schulen eine diskriminierungskritisches Miteinander etablieren wollen und mit Widerständen im Kollegium oder mit der Leitungsebene zu tun haben.

Inhalt: Austausch, Ermutigung, Strategien

31.Juli 2020, 15 - 18 Uhr Unterstützung und Bestärkung von Kindern mit Behinderung(en) - aber wie?

Zielgruppe: Erwachsene in Nahbeziehungen zu Kindern mit Behinderung(en) - z.B. Eltern und enge Verwandte, die Sorge- und Erziehungsverantwortung tragen. Der Workshop richtet sich dabei NICHT an Personen, die diese Verantwortung ausschließlich in professioneller oder beruflicher oder instutioneller Rolle ausüben.

Inhalte: Umgang damit finden, dass das Kind Diskriminierung erleben wird und der Frage nachgehen, wie ich das Kind darin bestärken kann, sich zu wehren. Außerdem: Selbstreflexion, Überidentifikation, reden über Sorgen und Zukunftsängste

ALLE WORKSHOPS SIND KOSTENLOS!

Anmeldung:

  • Workshoptitel

  • Name

  • Kurzvorstellung

  • Motivation zum Workshop

Wir berücksichtigen nur Anmeldungen, die zu diesen Punkten etwas geschrieben haben

alle Anmeldungen bitte unter:

anmeldung@i-paed-berlin.de

Black HISTORY Month, Black HERSTORY Month, Black FUTURE Month – der Februar ist und bleibt der Monat, in dem die Errungenschaften von Schwarzen Communities gefeiert werden.

Mit Blick auf die Geschichte, die Zukunft und auf alle Schwarzen Menschen, die mehrfach zugehörig sind, wie z.B. Schwarze Queers und/oder Schwarze Menschen mit Behinderung(en) etc. sowie alle anderen mehrfach diskriminierten Schwarzen Menschen wollen wir darauf aufmerksam machen, dass Rassismus und insbesondere Anti-Schwarzer Rassismus überall und gerade auch in der Diskussion um Intersektionalität nicht ausgeklammert werden darf:

Der Begriff Intersektionalität ist in aller Munde, wird jedoch durch das oftmalige Aussparen von Schwarzen Perspektiven und Rassismuserfahrungen verwässert. Intersektionalität und Schwarze Perspektiven sind unteilbar: Mit Blick auf die Geschichte ist Intersektionalität schon immer ein Begriff zur Beschreibung von Mehrfachdiskriminierungen gewesen, der insbesondere durch Schwarze Communities geprägt wird und wurde. Deswegen feiern wir besonders die Vereine, Communities, Organisationen und Bildungseinrichtungen, die aus Schwarzer Perspektive arbeiten: ADEFRA e.V. - Schwarze Frauen in Deutschland, Each One Teach One (EOTO) e.V., Black Lives Matter Berlin, die Sankofa Kita und viele weitere Vereine, Aktivist_innen und Einzelpersonen.

Auch abseits vom Black History Month müssen wir aktiver gegen Anti-Schwarzen Rassismus vorgehen. Bis zum Jahr 2024 läuft die UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft - Eine Petition fordert im Sinne dieser Dekade alle Parlamente, Regierungen und Entscheidungsträger*inne auf, rassistischen Diskriminierungen entschieden entgegen zu wirken:

Die pädagogische Arbeit unserer Initiative (I-Päd) hat maßgeblich von den politischen Errungenschaften, Strategien und pädagogischen Konzepten Schwarzer Menschen profitiert. Deshalb sehen wir es als unsere Aufgabe Menschen, die von Anti-Schwarzem Rassismus betroffen sind, zu stärken, wie z.B. durch aktives Empowerment Schwarzer Kinder und Jugendlicher und Anerkennung ihrer Lebensrealitäten; außerdem durch Fort-und Weiterbildung von pädagogischen Fachkräften/Multiplikator_innen, die diskriminierungssensibel arbeiten möchten.

Es ist unser ausgesprochenes Ziel dass, alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig ihrer gesellschaftlichen Positionierung, die Möglichkeit bekommen, teilzuhaben und sich frei zu entfalten.

#BlackFutureMonth #BlackHerstoryMonth #BlackHistoryMonth #BlackTransSiblings #BlackDisabilityMonth #BlackLoveMonth

Unsere Trainer_innen Ezgi Özcan und Ed Greve im Gespräch mit Divina Kuan von ALEXBerlin

Leitidee I-PÄD erarbeitet gemeinsam mit den Teilnehmenden in einem Workshop mögliche Handlungsoptionen anhand tatsächlich erlebter Beispiele aus der sozialen Praxis, ressourcen- und bedarfsorientiert im Hinblick auf jeden einzelnen Bereich. Pädagogische Fachkräfte werden für eine intersektionale Betrachtungsweise sensibilisiert, um Erfahrungen von Ausschlüssen, Unsichtbarmachungen und Abwertungen in der pädagogischen Arbeit zu erkennen und ihnen entgegenwirken zu können.

Themen: - Diskriminierung - Intersektionalität - Machtkritische Erziehung

Methoden: - Selbstreflexion - Positionierungsübungen - Austausch

Lernziele: - Sensibilisierung zu Mehrfachdiskriminierung - Sensibilisierung zu Macht im pädagogischen Kontext - Selbstreflexion

Literatur: http://www.i-paed-berlin.de/de/Downloads/

Seminarzeitraum: Fr 07.06.2019 (10.00 - 16.00 Uhr)

Ort: Seminarraum an der ASH, wird noch bekannt gegeben

Teilnahmezahl: 15

Dozent_in: TugbaTanyilmaz, Soziale Arbeit B.A., Erzieherin; Sven Woytek, Soziale Arbeit B.A., Erzieher

Zielgruppe: Angehende Pädagog_innen, Sozialarbeiter_innen, Erzieher_innen

Teilnahmegebühr: Angehörige der ASH 5,00 €,Externe Teilnehmer_innen 15,00 €, Studierende anderer Hochschulen oder Leistungsbezieher_innen nach SGB II und XII (bei Vorlage eines entsprechenden Beleges) 7,50 €

Anmeldung: frauenbeauftragte(at)ash-berlin.de

Rassismus und Diskriminierung(en) sind schmerzhafte Erfahrungen und die Lebensrealität von PoC, Schwarzen Menschen und Menschen mit Migrationsgeschichte. In unserer Gesellschaft tauchen sie zudem unsichtbar, subtil und auch meist in Verbindung mit anderen Diskriminierungen auf. Menschen erleben Diskriminierung, Gewalt, Ausschlüsse und Ausgrenzung aufgrund ihres Aussehens, Religion, Sprache, Hautfarbe, Herkunft, Familien, Namens usw. Gerade im Hochschulkontext finden viele Ausschlüsse und andere Mechanismen der Unterdrückung statt. Im Workshop wollen wir uns methodisch mit unserer Situation in Deutschland, als nicht-weiße Person auseinandersetzen und gemeinsam Strategien teilen und ausarbeiten, die Rassismus und Diskriminierung entgegen wirken und eine empowernde Wirkung für uns haben können. Dieser Workshop richtet sich an Menschen mit Migrationsgeschichte, People of Color und Schwarze Menschen mit Diskriminierungs- und Rassismuserfahrungen, die sich mit den Themen Rassismus und Diskriminierung auseinandersetzen möchten.

Zeit: Der Workshop findet statt am Fr 18.1./Sa 19.1.2019

Ort: HBK Braunschweig, voraussichtlich im MOGI-Raum, der Raum wird barrierefrei/zugänglich mit Rollstuhl sein, Toiletten, die zugänglich sind mit Rollstuhl, sind vorhanden

(genauere Infos zu Uhrzeiten und Raum folgen)

kostenlos

max. 20 Personen - um Anmeldung bis zum 14.1.2019 wird gebeten

Für Anmeldung oder Fragen: n.juyanda-nassery@hbk-bs.de (Nielab Juyanda-Nassery) oder r.onat@hbk-bs.de (Rena Onat)

Sei es im Team, in der Hochschule, im Seminar, auf der Arbeit oder im privaten Bereich - Rassismus ist überall präsent und oft doch unerkannt. Guter Wille allein reicht oft nicht aus, um diskriminierende Äußerungen oder Handlungen zu vermeiden. Um Rassismus zu erkennen und das eigene Verhalten zu ändern bzw. Strukturen zu beeinflussen, müssen Menschen ihre eigene Position reflektieren können. Gleichzeitig ist es wichtig, weiterhin reagieren und agieren zu können. In diesem Workshop bieten wir weißen Menschen einen Ort für fachlichen Austausch und Reflexion der eigenen Person, sowie der künstlerischen Praxis. In dem ersten Teil des Workshops konzentrieren wir uns auf die Einführung zu dem Thema, sowie auf eine persönliche Auseinandersetzung. Im zweiten Teil bitten wir euch, konkrete Situationen/Themen mitzubringen, die ihr bearbeiten wollt. Wir arbeiten mit einem Ansatz, der sowohl auf Reflexion, als auch auf Erleben basiert. Bitte meldet euch für den Workshop nur an, wenn ihr tatsächlich an einer Auseinandersetzung mit Weißsein arbeiten wollt.

Zeit: Der Workshop findet statt am Fr 18.1./Sa 19.1.2019

Ort: HBK Braunschweig, voraussichtlich das ehemalige Präsidialbüro, der Raum wird barrierefrei/zugänglich mit Rollstuhl sein, Toiletten, die zugänglich sind mit Rollstuhl, sind vorhanden

(genauere Infos zu Uhrzeiten und Raum folgen)

kostenlos

max. 20 Personen - um Anmeldung bis zum 14.1. wird gebeten

Kontakt: r.onat@hbk-bs.de (Rena Onat)

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